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KONZERTTAGEBUCH

Dienstag, 26.10.2004: Marburg – KFZ (mit Astra Kid)

Wieder mal das KFZ und wieder mal zusammen mit netten Menschen auftreten. Dieses mal teilen wir uns auch zusammen den Backstageraum was für noch mehr ausgelassene Stimmung sorgt. Wir spielen einen sehr schönen Auftritt und bekommen dafür Schulterklopfen. Astra Kid sind super wie immer und dafür klopfen wir ihnen auf die Schulter. Es folgt eine ordentliche Aftershow Party und das Versprechen wieder einmal zusammen zu spielen. Leider wird daraus nun nichts mehr, da sich beide Bands aufgelöst haben. Willkommen im Alltag... 

27.1.07 02:51


KONZERTTAGEBUCH

Samstag, 07.08.2004: Hohenmölsen – Mondsee Festival (mit D.H., uva.)

Eine befreundete Band von uns hat mal gesagt :„Das dankbarste Publikum findet man im Osten“.
Nun brechen wir also zu unserem ersten Konzert im Osten auf. Es ist 10 Uhr morgens und wir müssen noch unseren Tourbus abholen und die einzelnen Bandmitglieder plus Instrumente einpacken.

Das dauert und lässt bereits erahnen, dass wir es nicht rechtzeitig zur vereinbarten Zeit auf das Festivalgelände schaffen werden.
Mit etwas Verspätung aber im grünen Bereich treffe wir am malerisch schönen Mondsee ein. Die Hauptband des Abends ist gerade im See schwimmen, was sich auch anbietet, da die Bühne gerade mal 80 Meter vom Ufer entfernt ist.
Das Festival ist klein, aber mit sehr viel Liebe aufgebaut.
Wir sind als zweite Band von vier angesetzt und haben mit 22 Uhr Auftritts beginn fast die beste Position, weil die Besucher zwar angetrunken, nicht aber total hacke sind.
Vor dem Auftritt sind alle extrem angespannt und nervös, da sich vor der Bühne etwa 500 Leute tummeln, von denen uns bis auf zwei Mitgereiste niemand kennt. Die Nervosität verzog sich jedoch in dem Moment als wir die Bühne betraten und Luke haben wirklich nicht zuviel versprochen.
Von Beginn an geht das Publikum mit und ab. Wir spielen eines unserer bisher besten Konzerte und es macht einfach riesen Spaß. Die Zugabe rufe müssen wir aus Zeitgründen ausschlagen, aber das soll uns jetzt nicht weiter stören.
Wir feiern noch ein wenig auf dem Festival und begeben uns dann in unser Übernachtungsquartier. Auch dort wird noch fleißig weitergefeiert und nach viel zu kurzer Nacht fahren wir zurück zum Festivalgelände um dort zu frühstücken und weiter die Heimreise anzutreten.
An dieser Stelle noch mal ein riesen Dankeschön an die Veranstalter, die alle sehr sehr lieb und zuvorkommend waren. Ihr habe ein großartiges Festival aufgebaut.

27.1.07 02:49


PARK Tour 2004

Mittwoch, 31.03.2004: Marburg – Chill Out

Um ganz seicht in den Alltag zurückzugelangen. Beschließen wir den Delbo day off zusammen in Marburg zu verbringen. Auf dem Programm steht nach einem gemeinsamen Frühstück eine Tretboot fahrt auf der Lahn. Nach einigen Kollisionsversuchen geht es in die Oberstadt zum CD Einkauf, bzw. ins Cafe Roter Stern zum schlemmen. Alle Anwesenden sind mehr als geplättet und so lassen wir den Tag dann doch chillig ausklingen und nach überschwänglicher Verabschiedung am nächsten Morgen und dem Vorsatz so etwa zu wiederholen entlassen wir Delbo in Richtung Magdeburg und uns in den Alltag.

27.1.07 02:45


PARK Tour 2004

Dienstag, 30.03.2004: Marburg – Cafe Trauma (mit Delbo und Morph)

Nach einer langen Fahrt erreichen wir um 16:30 Uhr das Cafe Trauma in Marburg. Der Rest der Bands hatte ja bereits eine Nacht in Marburg verbracht und in der WG von Fussel und Olli lecker vegan gekocht. Wer sagt denn, dass es immer Fleisch sein muss.
Wir vereinen uns wieder im Cafe Trauma wo wir sehr herzlich empfangen werden.
Die übliche Prozedur mit Soundcheck und warten beginnt. Der Backstageraum ist gemütlich eingerichtet und wir entdecken viele Verewigungen von bekannten und weniger bekannten Bands. So auch ein netter Eintrag von The Notwist aus dem Jahre 1994. Heute ist wohl der Backstagebereich der Band so groß wie das gesamte Trauma.
Viele Bekannte von uns haben sich angekündigt, um den Tourabschluss mit uns zu feiern. Nach und nach trudeln sie alle ein.
Wir sind die erste Band des Abends. Um Punkt 20:45 Uhr müssen wir beginnen, da der Konzertabend definitiv um 23 Uhr fertig sein muss (die Nachbarn lassen grüßen).
Wir geben noch mal alles und spielen ein gebührendes Abschlusskonzert. Wehmütig bedanken wir uns bei allen Beteiligten, für fünf wunderschöne Tage.
Nach uns kommen Morph und auch sie wollen am letzten gemeinsamen Abend noch mal alles geben. Rosi wälzt sich auf der Bühne, dass es die wahre Freude ist und auch hier fallen viele Lobeswort und Tränen sind nahe.
Nun zum letzten mal Delbo erleben. Und auch sie geizen nicht mit Bekundungen der Freude und Freundschaft.
Das Trauma ist zwar nicht berstend voll, aber die anwesenden haben Spaß und erleben einen würdigen Tourabschluss.
Das anschließende Kickerturnier wird souverän von Park gewonnen und nun muss auch schon der erste Bus abrücken, da ein Teil der Bands morgen wieder in den Alltag und auf zur Arbeit entlassen werden.
Der Rest packt ein und startet zur Kneipe "Delirium". Dort werden kleine und große Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren lassen bis wir auch hier gegen 4 Uhr herausgekehrt werden. Delbo bezieht Quartier in ihrer Künstlerwohnung, der Rest in der WG von Fussel und Olli.

27.1.07 02:43


PARK Tour 2004

Montag, 29.03.2004: Konstanz – Kulturladen (AUSGEFALLEN)

Für die Hotelgruppe beginnt der Tag spätestens um 10 Uhr, denn bis dahin müssen sie ausgecheckt haben. Also in die Stadt zum Schoppen.
Ungewollt musste sich Steffen neu einkleiden, nachdem er ein unfreiwilliges Bad im Bodensee nahm. Zumindest die Hose ist aber sehr schnieke.
Die Gruppe bei Christine erwacht gegen 11 Uhr zum Leben und brunchte erst mal ganz gediegen bis 14 Uhr. Zum Chillen noch ein paar Stunden an den Bodensee, das Leben kann so schön sein.
Nun wird es auch schon Zeit um zum Kulturladen zu fahren. Dort angekommen folgt der absolute Abturn. Delbos Bookingagentur hat an Stelle des dreierbandpakets nur Delbo in den Club gebucht. Der Veranstalter zickt rum und es bleibt dabei, dass nur Delbo spielen dürfen. Wir sind natürlich angepisst und da es natürlich auch nicht genug Schlafplätze für alle gibt, fährt ein Bus bereits nach Marburg vor.
Thorsten, Steffen, Olli und Mathias von Morph bleiben vor Ort und fangen sofort an, den Frust im Bier zu ertränken.
Der Club ist absolut leer als Delbo anfangen. Einzig wir, Kate Mosh und New Black, welche gerade ihren off day ihrer Europatour ebenfalls in Konstanz verbringen, und etwa zehn Besucher füllen etwas den Laden.
Delbo sind auch ziemlich angepisst, versprühen Gift von der Bühne („Es ist schön bei Euch im Schwabenland“ eine Todsünde Konstanzer als Schwaben zu bezeichnen) und spielen ein recht schlechtes Konzert mit vielen Verspielern.
Nach dem Konzert räumen wir sofort ein und fahren ins Casbar, um uns dort abzuschießen. Mit Alkohol wird es dann doch noch ein ganz witziger Abend. Wie gestern werden wir um 1 Uhr aus der Kneipe gekehrt, gerade als ein Kickerturnier zwischen Kate Mosh und Limburg beginnen sollte.
Delbo schlafen im vom Club bezahlten Hotel, wo sie noch ordentlich PAY TV nutzen und die Zimmerbar Leerräumen. Auf Kosten des Clubs versteht sich.
Wir schlafen wieder bei Christine und man kann es nicht oft genug sagen: Einen Dicken Schmatzer und vielen vielen Dank dafür. Nach dem Frühstück geht es um 11 Uhr auf die Autobahn Richtung Marburg.

27.1.07 02:38


PARK Tour 2004

Sonntag, 28.03.2004: Konstanz off day

Heute gibt es kein Konzert, wir nehmen uns einen freien Tag.
Die Fahrt ist entspannend und wir genehmigen uns eine Rast bei einer Kapelle mit fantastischem Panorama und eine Fahrt mit der Fähre über den Bodensee.
Wir treffen gegen 19 Uhr in Konstanz ein.
Ein Teil von uns wird die Nacht im Hotel Graf Zeppelin (ein berühmter Sohn der Stadt Konstanz) verbringen, der Rest zusammen mit Delbo bei der lieben Christine.
Doch bevor wir ans Schlafen denken will zu erst der Magen gefüllt werden. Zu 17nt geht es in ein türkisches Restaurant. Das Essen ist gut und nun will der Durst bekämpft werden.
Das Casbar soll dies richten. Die Kneipe ist das letzte Loch. Es ist so ungemütlich eingerichtet, das es schon wieder charmant ist. Musikalisch gibt es hauptsächlich Metal. Das Publikum besteht vor allem aus Alt-Alkies und Kickerfetischisten. Einer der beiden Kicker wird sofort unter Beschlag genommen, genau wie die Dartsscheibe und die alten Bandwettkämpfe beginnen von neuem.
Da das Bier billig ist (1,5 Euro für 0,5 L) wird sich, wie soll es anders sein, fein beschüttet.
In Konstanz werden um 1 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt und wir aus dem Casbar gekehrt.
Nach überschwänglicher Verabschiedung geht die eine Hälfte ins Hotel um sich von Rosi noch eine Stunde lang aus dem Buch „liegen lernen“ vorlesen zu lassen. Die andere Hälfte geht zu Christine um bis zum Einschlafen „E.T.“ zu schauen.

27.1.07 02:33


PARK Tour 2004

Samstag, 27.03.2004: München – Feierwerk (mit Delbo und Morph)

Viel zu spät kamen wir in München im Feierwerk an.
Der Erste Eindruck ist überwältigend. Der Club ist knuffig, das Catering ein Traum, die Künstlerwohnung nebst Schlafzimmer schön und vor allem sind die Feierwerker ganz liebe Menschen.
Wir bauen auf, machen Soundcheck und dann ist es auch schon kurz nach neun. Um kurz vor zehn sollen wir anfangen, also lassen wir das Abendessen warten, machen uns kurz frisch und ab auf die Bühne. Der Club ist noch nicht wirklich gut gefüllt, aber die etwa 30 Besucher verteilen sich vor der Bühne (heute also kein bestuhltes Konzert) und es sieht von der Bühne recht gut aus.
Als Delbo und Morph vom Abendessen zurückkommen wird es dann noch voller.
Wir rocken ganz fein ab und bis auf die Ansagen sind wir mit unserem Auftritt sehr zufrieden.
Die Besucher auch, denn wir verkaufen sogar ein paar CDs.
Auf den ersten Teil des Morphkonzertes müssen wir verzichten, denn jetzt heißt es erst mal ab in die Künstlerwohnung und lecker essen und duschen.
Zurück in den Club, die letzten Lieder von Morph genießen und ein kühles helles in der Hand halten.
Das Bier des Abends ist Eitinger Fischer Bräu. Eitingen ist eine kleine Gemeinde in der Nähe von München und Partnerdorf von Wilsenroth, dem Dorf aus dem der Großteil von Park stammen. Die Welt ist eben ... ein Dorf.
Nu kommen Delbo. Die Jungs spielen ein wunderschönes Set und wir tanzen dazu.
Im Anschluss an das Konzert gibt es noch IndieDisco im Feierwerk. Ein Teil der Bandmitglieder zieht es vor ins Bett zu gehen. Der Rest gibt Vollgas.
Wir tanzen, reden und trinken bis 5:30 Uhr. Erst in der IndieDisco, dann im benachbarten Club, in dem Housemusicabend ist.
Ab in die Wohnung und ins richtig gemütliche Bettchen fallen. Welch ein Luxus auf Tour.
Frühstück können wir bis 14 Uhr bekommen und wir schaffen es natürlich erst um 13:30 Uhr zurück ins Feierwerk. Wo wir mit weiteren Besuchern unser Frühstück einnehmen. Dazu spielt eine portugiesische Folkloreband. Schon witzig, dass dort, wo wir gestern auf der Bühne standen, nun folkloristisch musiziert wird und dort wo gestern noch Besucher standen jetzt die ersten Biere auf Tischen und Bänken geleert werden.
Das Frühstück ist, wie sollte es anders sein, einfach super.
Verabschieden, artig bedanken und mit dem schönen Gefühl, dass in München alles perfekt war, in den Tourbus steigen und ab auf die Autobahn Richtung Konstanz.

27.1.07 02:31


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